Draußen vor dem Saal wartete schon Yuudai auf Kikuchi, sich machten sich beide auf den Weg zu den Stallungen des Anwesen um sich Pferde zu holen. Sie ritten zu dem Gutshof, auf dem der Gefangene gepflegt wurde. Nach zwei Stunden wußten Yuudai und Kikuchi genau über die Pläne ihrer Gegener bescheid. Es war ein echter Glücksfall, den zweiten Offizier der Leibgarde von Yuuta Sunodaki, dem Vater von Sasuke und Sakura, in die Hände zu bekommen. Yuudai setze wieder sein breites Grinsen auf. Das wird ein Kinderspiel werden, die Armee aufzureiben und zu vernichten. So einfach wird das leider nicht, wir müssen sie um jeden Preis, aus den Ländern der Bruderschaft halten. Doch dieses wird schwer, da sie schon ihr Heer in Marsch gesetzt haben und wir unseres noch nicht mal aufgestellt haben. Immerhin wissen wir, das die Zahl der Gegner nicht all zu groß ist. Mit knapp 1000 Mann dürften wir fertig werden. Auch ohne das wir Tadashi mit hineinziehen müssen. Ich möchte nicht schon wieder, den Verlust eines Freundes betrauen müssen. Yuudai nickte, wie wollen wir vorgehen? Lasst uns erstmal zur Burg Isshiki reiten, wir sammeln dort alle Verfügbaren Krieger und das Fußvolk. Ich habe da auch schon eine Idee, wie wir dem Gegner zuvorkommen können aber dazu später mehr. Nun lasst uns zu sehen das wir zur Burg kommen. Kikuchi drehte sich zu den Wachen um, wenn der Offizier Seppuku begehen möchte, so lasst ihn gewähren, wenn nicht richtet ihn wie einen gewöhnlichen Verbrecher. Kikuchi stieg aufs Pferd und trieb es an, im vollen Galopp ritten Yuudai und Kikuchi bis zur nächsten Rasthaus, liesen sich frische Pferde geben und legten den Rest des Weges bin 6 Stunden zurück.
Es dauerte einen Tag bis das Heer zusammengestellt war und sich in Marsch setzte. Einen Tag später, nach einem Gewaltmarsch, war das feindliche Heer in Sicht.
Kikuchi dankte den Göttern, das Heer befindet sich genau dort, wo ich es gern gehabt hätte. Die Götter sind wohl auf unserer Seite, das sie uns solche Geschenke bereiten. Yuudai, mein Freund ist das nicht ein schöner Anblick, wie auf dem Präsentierteller oder besser gesagt wie eine Perlenkette. Das feindliche Heer befand sich in einem Tal und marschierte in einer Kohllohne hindurch. Yuudai habt ihr Späher bemerkt, die das Heer abschirmen? Nein habe ich nicht, werder zu Fuß noch zu Pferde, sie müssen sich ihrer Sache sehr sicher sein. Eine solche Nachlässigkeit, das kann ich mir nicht vorstellen. Die Männer sind erschöpft, jetzt einen Kampf zu waagen wäre Selbstmord, zu mal wir nicht wissen, ob wir einen Hinterhalt zu erwarten haben. So wie ich Hiroto Misaru einschätze, hat er sicherlich noch die ein oder andere Überraschung für uns. Leider können wir mit einem Angriff nicht warten, wenn sie aus dem Tal raus sind, können sie ihre Übermacht klar nutzen, wir sollten auf jedenfall, die Zahl unserer Gegner reduzieren. Lasst die Bogenschützen Aufstellung nehmen und in die Menge schießen. Das wird sicherlich einiges an Unordnung in die Reihen bringen. Yuudai ritt zurück zu dem Heer und lies die Bogenschützen, außer Sicht des Gegeners, Aufstellung nehmen. Er selbst schoß den ersten Pfeil ab, wodrauf hin 300 weitere Pfeile auf die Feinde nieder ging. Doch das erwartet Chaos blieb aus, obwohl es zahlreich Tote und Verwundete gab. Auch nach der zweiten Salve war von Chaos keine Spur. Langsam wurde Kikuchi nervös, warum lassen die sich nicht aus der Ruhe bringen? Sie gehen nicht in Verteidigungsstellung, sie sichern ihre Flanken mit Bambusschilden und maschieren einfach weiter. In diesem Augenblick lässt ein bekanntes Geräusch Kikuchi aufschrecken, IN DECKUNG!In diesem Augenblick traf Kikuchi ein Pfeil, doch prallte er am Helm ab. Kikuchi schaute sich um, glücklicher Weise war die erste Salve zu kurz und so blieb es beim Schock. Nun wußte Kikuchi warum sich die Kohllohne nicht aus der Ruhe bringen lies, sie marschierten unter Feuerschutz. Das Tal war lag nicht besonderst tief, jedoch waren die Hügelketten die rechts und links entlang liefen so hoch, das man das dahinterliegende Gelände nicht einsehen konnte. Yuudai wir dürfen die Kohllohne nicht aus dem Tal lassen. Wir müssen angreifen, nimm die Bogenschützen unter beschuß, ich werde mit unseren Reiten einen Angriff in die Flanke unternehmen. Kikuchi zog sein Schwert und die Reiter gingen zum Angriff über. 150 Reiter ritten auf den vorderen Teil der Kohllohne zu. Sie traffen mit voller wucht auf die Männer, es entbrannte ein heißer Kampf, die Fußsoldaten waren zum Teil mit Hellebarden ausgrüstet, was sich als effektives Mittel gegen die Reiter erwies. Kikuchi kämpfte grade mit dem Schwert gegen ein Fußsoldaten mit einer Hellebarde, Kikuchi gelang es die Hellebarde am Stab festzuhalten und dem Gegner mit dem Schwert niederzustrecken. Der Angriff dauerte nur einige Minuten, dann gab Kikuchi das Zeichen sich zurück zu ziehen und sich neu zu formieren. Diesmal wurden auch die Fußsoldaten in die Schlacht geführt.
Yuudai hatte den Beschuß der feindlichen Bogenschützen auf seine Bogenschützen gezogen so beschoßen sie sich gegenseitig. Die Kohllohne löste sich auf und verfiel ins erhoffte Chaos.
Die Offiziere und Unteroffiziere gaben Anweisungen doch niemand hielt sich mehr dran, jeder kämpfte für sich alleine um sein Leben.
Kikuchi suchte nach seine Reitern, er gab ein Zeichen, so das sich die Reiter aus den Kampfhandlungen zurückzogen. Sie sammelten sich um die gegnerischen Bogenschützen anzugreifen. Die 100 verbleibenden Reiter metzelten die überraschten Bogenschützen nieder.
Der Kampf war nach einer Stunde gewonnen, doch es war ein hart erkämpfter Sieg knapp die Hälfte der 600 Krieger war Verwundet oder Tod. Kikuchi suchte Yuudai er fand ihm er wurde von einem Kamaraden versorgt, ein Pfeil steckte in seiner linken Schulter. Doch sein Grinsen hatte er nicht verloren, das war mal ein Kampf nach meinem Geschmack. Kikuchi stieg vom Pferd erst jetzt merkte er, das der Kampf auch an ihm nicht spurlos vorbei gegangen ist. Im Kampf wurde er am Oberschenkel verwundet, so hinkte er zu Yuudai und setzte sich neben ihn. Es wird grade nach dem General und nach dem Shogun gesucht, ich hoffe das wir sie hier finden werden ansonsten haben wir ein Problem. Wir werden sie schon finden, da bin ich zuversichtlich, wenn nicht hier dann wo anderst. Nach dem sich Kikuchi von seinem Leibarzt versorgenlassen hat bat er diesen sich ebenfalls um Yuudai zu kümmern. Ein junger Unteroffizier kam verbeugte sich wir haben die gesuchten gefunden, beide haben seppuku begann. Das war eine gute Nachricht und endlich konnten aufgeatmet werden.
Lasst uns die Toten bergen und dann nach Hause zurückkehren. Schickt boten zu Sasuke, damit er über sein Erbe antreten kann. Schickt bitte auch einen zur Burg Isshiki, ich werde nach Chiyo Kazu zurückkehren.
Nach einer zwei Tagesreise erreichte Kikuchi das Anwesen Chiyo Kazu. Er machte sich gleich auf die Suche nach Tadashi fand ihm im Badehaus. Mein Freund ich habe gute Neuigkeiten für euch. Nach dem Kikuchi, Tadashi berichtet hatte ging er in den Waschraum, wusch sich und nahm anschließend ins Badewasser gleiten.
Schreiben ist deshalb ein Problem, weil es schwierig ist, gleichzeitig zu schreiben und zu denken. Menschen entscheiden sich meistens für eines von beiden.
frei nach Mark Twain