Tadashi mußte schmunzeln. Er war der älteste von den drei Freunden. Das ließ ihm manchmal keine andere Möglichkeit als vorausschauend zu handeln oder Dinge erst zu beleuchten bevor man sich in eine bestimmte Richtung begab.
Und... die Rurouni hatten schon schwere Zeiten durchlebt und der Führungsstil war zwar anders als seiner aber sie waren nicht weniger erfolgreich. Sternengaukler hatte seine Frage unbeantwortet gelassen - hatte ihm aber eine Botschaft durch das Auferlegen eines Verbleibens dargelegt. Er stand auf ging in ihr Zelt, fand Tinte und eine Feder und schrieb ein Gedicht für sie :
Die Blume am See
der Tau auf dem Klee
genascht an dessen Nektar rein
Der Wind in den Haaren
Die Sonne auf der Haut
wohlig Gefühle in mir waren
Dein Bildnis an der Wand
dein Herz in meiner Hand
lass dies meine letzten Gedanken sein
Und so brodelt in mir die Glut
verzehr ich mich nach dir
denn du tust mir so gut
drum lass ich das Gegaukle
und greife nach dem Sterne
für dich jede Qual
lustvoll und gerne
Bis auf ein Wiedersehn
muss ich nun von dannen ziehn.
Er legte die Feder beiseite und hoffte es würde ihr schmeicheln. Ein Gedicht auf dem Feld der Ehre. Ein merkwürdiges Gefühl. Er mußte gehen. Hier wurde er nicht gebraucht. Zumindest nicht in Dingen des Schwertes.
Dann verließ er das Zelt, schwang sich auf seinen Rappen und verließ wortlos das Lager.