Rurouni fordern Retter Asgards
Regentropfen liefen ihm wieder und wieder über das Gesicht.
Er musste sie schnell wegwischen, damit er nicht den Weg aus den Augen verlor und womöglich von ihm abkam.
Es waren nurnoch wenige Meter, bis er den Wald verlassen würde. Seine Schritte wurden schneller und endlich sah er die großen Mauern welche ihm einst Schutz und Sicherheit gewährten.
Er blieb einen Moment stehen und sah zu, wie sich die Wolken am Himmel immer weiter über dieses Anwesen schoben.
Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen und erneut senkte er sein Haupt. Seine Beine nahmen wieder den gewohnten Gang auf und sein Cape, welches ihm als Schutz vor dem Regen diente, flatterte im Wind.
Wenige Minuten später, ein lautes Klopfen erhallte die Tore Rurouni, gefolgt von einem Donner, so laut, dass das Klopfen darin versank. Ein Diener öffnete das Tor und ein noch stärkerer Wind wehte dem Reisenden durchs Gesicht. Seine Kaputze fiel nach hinten und in diesem Moment blickte er auf zu dem Diener. Ein Blitz so hell wie die Explosion von 1000 Sternen schoss über das Anwesen hinweg und schlug im Wald hinter ihm ein, während sich Kiyoshi mit dem Torwächter unterhielt.
Es ist eine Weile her, seitdem ich auf diesem Anwesen war. Ich ging vor einiger Zeit in die Wälder um zu trainieren und Heute bin ich zurück gekehrt. Da es mir bisher verwehrt bliebe, eure Shogunai zu sprechen, wünsche ich, das ihr mich nun unverzüglich zu ihr bringt, sollte sie sich auf dem Anwesen befinden.
Einige der Worte wurden vom Wind weggetragen noch bevor der Wächter sie hören konnte, doch hatte er das wichtigse verstanden und nickte. Da er sich, wenn auch nur schwach, an das Gesicht des Wanderers erinner konnte, öffnete er das Tor und lies ihn passieren.
Nachdem dem Wanderer Einlass gewährt wurde folgte er dem Diener bis zu den großen Hallen, wo er aufgefordert wurde zu warten.
Es kam ihm vertraut vor, obwohl er erst wenige Male hier war. Einige Krieger gingen vorbei und schauten ihn an, musterten ihn und als er ihren Blick erwiederte gingen sie weiter.
Kurze Zeit später, öffnete sich ein Tor und der Diener, welcher ihn hierher gebracht hatte deutete ihm an, dort hinein zu gehen, ehe er hinter ihm verschwand um wieder den Dienst an der Mauer aufzunehmen.
Kiyoshi, dessen Blick fest und voller Tatendrang war, schaute suchend durch den Raum, bis er die Shogunai sah. An ihrer Seite standen einige große Generäle der Rurouni. Er hatte schon viel von ihnen gehört doch es störte ihn nicht, das er mit ihnen allen auf einmal konfrontiert wurde..
Dann trat er vor und ergriff ohne zu zögern, noch abzuwarten, bis die Shogunai eröffnete, das Wort..
Ich stehe tief in eurer Schuld, da es das Land Rurouni war, welches mich einst vor dem sicheren Tode bewahrte. Seit damals ist viel Zeit vergangen, in der ich hart trainierte um wieder zu alter Stärke zu finden. Nun, da ich zurück bin möchte ich euch meinen Dank aussprechen und..er stoppte einen kurzen Moment..
euch meine Treue schwören.Viele Worte für einen fremden Krieger, das weiß ich, doch lasst es mich in einem Kräftemessen mit den Rettern Asgards unter Beweis stellen. Ich möchte.. Nein, ich WERDE dort die Farben der Rurouni tragen, und viel Ehre für dieses Haus erringen, wenn IHR es wünscht..
Er kniete nieder und lies seinen Kopf nach unten sinken, wusste er doch schon lange, das er im Herzen, seit dem er das erste Mal hier aufwachte, ein Rurouni war.
Sternengaukler und ihre Generäle schauten sich ob des ungestümen und doch respektvollen Vortrages Kiyoshis an, ohne Worte treffen sie eine Entscheidung und nicken sich zu, dann sprach die Shogunai:
Werter Kiyoshi, es ehrt uns, diese Worte zu hören, spiegeln sie doch die Tiefen eurer Seele wieder. Gern werden wir beobachten wie ihr Euch bei diesem Kräftemessen bewehrt. Somit ist es entschieden, die Rurouni ziehen zum sportlichen Wettstreit auf den Fehdenhügel.
An die anwesenden Bediensteten gewandt:
Bereitet sogleich alles vor, ich werde mich in mein Arbeitszimmer zurückziehen und eine Nachricht an den Shogun der Retter Asgards verfassen.
Mit diesen Worten löste sich die Versammlung auf und alle Anwesenden begannen mit den Vorbereitungen.
Währenddessen trabte einige Kilometer entfernt ein Krieger auf seinem Ross gegen das Anwesen der Rurouni.
Nach langer Reise freute sich darkhanniball endlich wieder in sein geliebtes Heim zu kommen um dort etwas Ruhe und Frieden zu finden.
Es waren nur noch ein Paar Stunden Ritt und er würde Rurouni endlich erreichen.
Nach einiger Zeit sah er bereits die Mauern des Anwesens. Dabei erkannte er, dass es wohl doch keine so ruhige Zeit werden würde, wie er es sich gewünscht hatte. Denn er sah bereits die Kriegsbanner der Rurouni, die nur gehisst werden, wenn sich das Rurouniland in einer kämpferrischen Auseinandersetzung befinden oder in naher Zukunft befinden wird.
*Da komme ich ja gerade Recht!*, dachte sich darkhanniball und beschleunigte den Trab seines Pferdes.
Kurz darauf erreichte er das Tor.
"Öffnet das Tor, darkhanniball kehrt von seiner Reise zurück!",hörte es darkhanniball von den Zinnen herunterschallen.
Das schwere Tor öffnete sich langsam und darkhanniball ritt hinein.
"Endlich sind wir zuhause.", flüsterte er seinen treuen Pferd Shun ins Ohr, man konnte selbst ihm die Freude anmerken, "aber mach es dir nicht zu gemühtlich treuer Freund, wir werden bald wieder losziehen!"
Nachdem er Shun der Obhut des Stallmeisters übergeben hatte, begab er sich umgehend in die große Halle um Sternengaukler seine Shogunai und alle anderen zu begrüßen.
In der Halle angekommen verneigte er sich tief vor Sternengaukler, die gerade eine Botschaft an Izumi übergab und begrüßte alle Anwesenden herzlich.
"Wie ich sehe werden wir uns demnächst in eine kämpferische Auseinandersetzung begeben. Ich werde mit Stolz die Farben der Rurouni tragen und natürlich sowohl als Arzt als auch diesmal als Kämpfer den Rurouni zur Seite stehen!!"
Izumi ging an darkhanniball vorbei, grüßte diesen mit einem kurzen Nicken und begab sich zum Stall. Dort stand sein Pferd schon bereit zum Ausritt. Izumi schwang sich in den Sattel und verließ im schnellen Galopp das Anwesen in Richtung der Ländereien der Retter Asgards.
Einige Tage später, es war ein klarer kühler Morgen im Spätsommer als Gangxta frühzeitig aufstand.
Es war jene Zeit wo die Tage wieder kürzer und die Nächte länger wurden.
Er legte seine Kriegsrüstung an und ging zum Stall, um Ketsueki selbst zu satteln, dann führte er ihn aus dem Stall, richtete seine Kleidung und flüssterte ihm noch ein paar Worte ins Ohr, bevor er sich auf Ketsueki schwang und Rurouni-Land verließ.
Drei Tage war er unterwegs gewesen bis er einen geigneten Ort für das Vorhaben gefunden hatte.
*Ein schöner Hügel* dachte er.
Währendessen sah Izumi die Siluette des Anwesens der Retter Asgards und beschleunigte nochmals den Galopp.
Am Anwesen angekommen stellte sich ihm eine Wache des Hauses in den Weg und fragte nach dem Anliegen des Kriegers. Izumi bat die Wache den Shogun des Hauses darüber in Kenntnis zu setzen, dass er mit einer Botschaft auf ihn warte.
Der Shogun Fresca kam, voller Neugier die Stufen des Haupthauses hinunter.
Izumi baute sich im Sattel seines Pferdes auf entrollte das Pergament, zur gleichen Zeit schritt Gangxta den Hügel empor und als er die Spitze erreichte kramte er eine Kopie des von Izumi gehaltenen Pergaments hervor.
Wie die Wellen, die Japan umspülen rollten ihre Stimmen im Einklang über das Land:
"Hiermit fordere ich die Retter Asgards, im Namen der Rurouni, zu einem Kräftemessen heraus. Vor einiger Zeit habt Ihr uns überholt, nun haben wir unseren Platz zurückerobert. Lasst uns nun herausfinden welcher Clan tatsächlich der bessere ist. Die Bündnisse und Freunde beider Seiten sind gerne gesehen, jedoch nur um sich das Spektakel aus der Nähe anzusehen. Das Eingreifen in den Kampfverlauf ist unerwünscht und strengstens untersagt. Das Kräftemessen geht vier Tage. Es beginnt am Freitag zur Stunde 18, wenn der rote Feuerball langsam anfängt sich hinter dem Hügel zu verstecken und endet am Dienstag im Morgengrauen. Für die Verpflegung und das Versorgen der Verwundeten werden die Rurouni sorgen. Es wird nach dem Rurouni Kodex gekämpft, d.h. keine Angriffe auf Level kleinere."
"Ein Schwert alleine hat keine Macht, erst der Mensch erweckt es zum Leben!"